Jens Joneleit (geboren 1968 in Offenbach am Main) ist ein deutscher Maler, Komponist und multidisziplinärer Künstler, der in Berlin lebt und arbeitet.
Nach seinem Studium der Malerei und Komposition in den Vereinigten Staaten – er erwarb einen BFA an der University of South Dakota und einen
MFA an der University of Wisconsin-Madison – kehrte er 2004 nach Deutschland zurück, um seine facettenreiche künstlerische Karriere zu entwickeln.
Neben seinem bildnerischen Werk ist Joneleit ein renommierter Komponist zeitgenössischer Opern- und Orchestermusik.
Seine Oper Metanoia (2010), von der Staatsoper Berlin Unter den Linden in Auftrag gegeben und uraufgeführt, unter der Leitung von Daniel
Barenboim, ist ein Meilenstein seiner musikalischen Karriere. Er erhielt den Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung (2006)
für Komposition, was seinen Einfluss auf die europäische zeitgenössische Musikszene unterstreicht.
Als bildender Künstler sind seine Gemälde, anders als bei den meisten anderen Künstler:innen, stets unterschiedlich, da er sein visuelles Vokabular
von einem Werk zum nächsten bewusst verändert. Mit dieser einzigartigen Praxis versucht er zu vermitteln, dass die eigene künstlerische Stimme durch die Art und Weise, wie ein Künstler
Spuren (Signatur) setzt, definiert wird und nicht durch einen umfassenden Stil. Im Laufe der Jahre hat Joneleit (auch als Musikkomponist)
erkannt, dass jedes Kunstwerk seine eigene Realität besitzt, genau wie ein Musikstück, das sich selbst repräsentiert. So sind Gemälde für
Joneleit eigenständige Objekte, die von Betrachter:innen wahrgenommen und es diesen ermöglichen, Beziehungen zu diesen Kunstwerken aufzubauen und
zu ganz eigenen Erfahrungen mit diesen visuellen Kunstwerken zu gelangen.
Seine Kunstwerke wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen in Galerien in ganz Europa und den Vereinigten Staaten präsentiert, sowie
auf großen internationalen Kunstmessen, und sind Teil einiger öffentlicher und vieler privater Sammlungen.